Diese Akkus werden über USB-C geladen, so unglaublich das auch klingen mag.

Letzte Aktualisierung: Juli 3 2026

Die wiederaufladbaren USB-C-Akkus von Thomson gehören zu jenen Erfindungen, die zunächst nicht revolutionär wirken, bis man bedenkt, wie oft man schon in einer Schublade nach einer AA- oder AAA-Batterie gesucht und nur gebrauchte, lose oder unzuverlässige gefunden hat. Sie erfinden die Haushaltsgeräte nicht neu, aber sie lösen ein weit verbreitetes Problem: die Abhängigkeit von Einwegbatterien oder speziellen Ladegeräten, die ständig verloren gehen.

Die Idee ist so simpel, dass es fast überrascht, dass sie nicht schon Standard ist. Statt eines externen Ladegeräts verfügt jeder Akku über einen eigenen integrierten USB-C-Anschluss. Verbinden Sie die Akkus einfach mit dem mitgelieferten Kabel und laden Sie sie auf – genau wie Kopfhörer, einen Controller oder eine Powerbank. Eine elegante und leicht verständliche Lösung, die besonders praktisch für alle ist, die kein weiteres Zubehör zu Hause haben möchten.

Design und alltägliche Nutzung

Der größte Vorteil liegt in ihrer praktischen Handhabung. Diese Batterien haben das klassische AA- oder AAA-Format und eignen sich daher für Fernbedienungen, Spielzeug, Taschenlampen, Kameras, Mäuse, Tastaturen und kleine Haushaltsgeräte. Der Unterschied: Wenn sie leer sind, müssen sie nicht weggeworfen oder auf eine Ladestation gelegt werden. Man steckt sie einfach direkt in das USB-C-Kabel und kann sofort loslegen.

Sie verfügen außerdem über eine Anzeige, die signalisiert, wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist – ein kleines, aber nützliches Detail. Bei solchen Produkten hängt die Benutzerfreundlichkeit maßgeblich davon ab, dass jegliche Zweifel ausgeräumt werden: zu wissen, ob sie geladen sind, ob sie noch einwandfrei funktionieren und ob man sie verwenden kann, ohne jedes Mal die Bedienungsanleitung konsultieren zu müssen.

Leistung: Der Schlüssel liegt in den 1,5 V.

Ein entscheidender Vorteil gegenüber vielen herkömmlichen Akkus ist, dass diese Lithium-Batterien während des gesamten Entladezyklus eine stabile Spannung von 1,5 V beibehalten. Das mag technisch klingen, macht aber in der Praxis einen erheblichen Unterschied. Manche Geräte funktionieren nicht mehr zuverlässig, wenn die Spannung sinkt, selbst wenn die Batterie noch geladen ist. Dank der konstanteren Stromversorgung sollten sie in empfindlichen Geräten wie Kameras, Gamecontrollern oder Blutdruckmessgeräten besser funktionieren.

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Die Aussicht auf bis zu 1.500 Ladezyklen macht sie auch langfristig zu einer attraktiven Alternative. Im Vergleich zu herkömmlichen Batterien sind sie zwar nicht günstig, aber die Kosten werden deutlich überschaubarer, wenn man sie jahrelang in Geräten mit hohem Stromverbrauch verwendet.

Das Gute und das nicht so Gute

Das Beste daran ist seine Einfachheit. Es gibt kein separates Ladegerät, keine ungewöhnlichen Formate und man muss nichts Neues lernen. USB-C ist bereits fast überall verbreitet und passt daher perfekt in moderne Haushalte.

Der am wenigsten überzeugende Aspekt ist der Anschaffungspreis. Eine Packung für rund 25 € mag für etwas so Grundlegendes wie Batterien teuer erscheinen. Zudem kann es bei Geräten mit sehr geringem Stromverbrauch, wie beispielsweise einer TV-Fernbedienung, lange dauern, bis sich die Kosten amortisiert haben. In solchen Fällen reichen herkömmliche Alkali-Batterien für viele Nutzer völlig aus.