Nie mehr Rasenmähen, der Roborock Rockmow Z1 erledigt das für Sie [Testbericht]

Letzte Aktualisierung: Mai 30 2026

Der Roborock RockMow Z1 klingt auf dem Papier fast schon übertrieben: Allradantrieb, fortschrittliche Navigation, in manchen Versionen ein 3D-LiDAR-Sensor, Kantenschneidefunktion, App-Steuerung und die Fähigkeit, auch in großen und komplexen Gärten zu arbeiten. Doch in diesem Fall ist der Hype absolut gerechtfertigt. Roborock Es hat keinen billigen Mähroboter für kleine, ebene Rasenflächen entwickelt, aber Eine Maschine, die für diejenigen entwickelt wurde, die einen Garten mit Hängen, unebenen Flächen, engen Durchgängen haben und wenig Zeit für die wöchentliche Pflege haben.

Design und Materialien

Der Z1 fühlt sich eher wie ein ernstzunehmendes Gartengerät als wie ein Haushaltsgerät an.Es sieht nicht aus wie ein zerbrechlicher Roboter aus dem Wohnzimmer, sondern eher wie ein kleines Geländefahrzeug, das für Fahrten auf nassem Untergrund gerüstet ist. Unebenes Gelände und etwas ungebändigtes Gras. Die großen Räder, der Allradantrieb und die Einzelradlenkung sind hier entscheidend: Sie verleihen dem Fahrzeug nicht nur eine imposante Erscheinung, sondern ermöglichen auch ein sichereres Manövrieren in engen Kurven und an steilen Hängen.

  • Maximales Gewicht ca. 21,5 kg

Es handelt sich weder in Größe noch in Design um einen unauffälligen Roboter. Wenn Sie einen kleinen, vollkommen ebenen Garten haben, wird Ihnen das wahrscheinlich übertrieben vorkommen. Doch in anspruchsvollem Gelände ist diese robustere Konstruktion eine willkommene Verbesserung. Es ist wie der Tausch von Stadtschuhen gegen Wanderschuhe: Sie sind schwerer, nehmen mehr Platz ein, aber wenn der Untergrund unwegsam wird, versteht man, warum sie existieren.

Schneidleistung

Der große Vorteil des RockMow Z1 liegt darin, dass er nicht einfach ziellos im Garten umherfährt. Sein Sechs-Klingen-Mähsystem und die Schnittbreite von 24 cm sind darauf ausgelegt, Flächen schnell zu bearbeiten. Roborock spricht von bis zu 5.000 m² pro Tag unter günstigen Bedingungen. Sie können auch in Steigungen von bis zu 80%, ein sehr hoher Wert in dieser Kategorie.

  Samsung Galaxy A37 5G im Test: Ein solides Mittelklasse-Smartphone

In der Praxis, Wichtig ist nicht nur, wie viel es schneidet, sondern auch, wie es den Rasen pflegt. Hier eignet er sich besser als regelmäßiger Pflegeroboter denn als Ersatz für einen gründlichen ersten Mähvorgang nach wochenlanger Vernachlässigung. Bei einem gut gepflegten Rasen hält der Z1 diesen mit minimalem menschlichen Eingriff gleichmäßig. Wer erwartet, dass er einen verwilderten Rasen wiederbelebt, wird enttäuscht sein: Auch er benötigt angemessene Bedingungen.

Navigation und App

Roborock setzt auf drahtlose Navigation im Außenbereich, unterstützt durch RTK, vSLAM und Umgebungserkennung. Dies ist ein deutlicher Vorteil gegenüber älteren Rasenmähern, da die Verlegung von Kabeln im Garten entfällt und eine flexiblere Konfiguration per App möglich ist.

Das System auch Es erkennt Hindernisse wie Menschen, Tiere oder Objekte mithilfe von KI. Etwas Grundlegendes in einem echten Garten, wo es immer einen Gartenschlauch, einen Ball oder einen ungünstig platzierten Stuhl gibt.

Die App ist, wie immer bei Roborock, eine der größten Stärken des Produkts. Sie ermöglicht es, Zonen zu erstellen, Sie können Schnittmuster anpassen, Zeiten planen und die Funktionsweise des Roboters individuell gestalten. Wir haben sogar dekorative Muster oder Texte auf dem Rasen, eine kuriose, aber weniger wichtige Funktion als die Möglichkeit, den Garten in Bereiche zu unterteilen und die Mähfrequenz anzupassen.

Meinung des Herausgebers

Der Roborock RockMow Z1 scheint mir einer der interessantesten Mähroboter für alle, die einen großen und komplizierten Garten haben. Seine Attraktivität liegt nicht in einer einzelnen auffälligen Funktion, sondern in der Kombination aus Allradantrieb, drahtloser Navigation, guter App-Verwaltung und der Fähigkeit, auch dort zu arbeiten, wo andere, einfachere Roboter stecken bleiben würden.

Im Vergleich zu Modellen wie dem RockMow S1 oder dem RockNeo Q1 spielt der Z1 in einer ganz anderen Liga. Der S1 eignet sich eher für anspruchsvolle, aber nicht extreme Gärten, während der Q1 sich an Nutzer richtet, die die Gartenpflege automatisieren möchten, ohne für Geländetauglichkeit bezahlen zu müssen. Der Z1 hingegen spielt seine Stärken vor allem dann aus, wenn das Gelände anspruchsvoll ist: steile Hänge, unebene Flächen, große Gärten und verschlungene Wege.

  Dreame R20 Pro-A, ein All-Terrain-Staubsauger im mittleren Preissegment [Testbericht]

Für einen kleinen, flachen und pflegeleichten Garten würde ich es nicht kaufen. Das wäre, als würde man mit einem riesigen Geländewagen zum Broteinkauf fahren. Wenn Sie Hanglagen haben, mehrere Rasenflächen besitzen und sich die wöchentliche Pflege ersparen möchten, ist der Z1 eine sehr sinnvolle Wahl. Es ist zwar teuer, richtet sich aber auch an einen Nutzer, dem es nicht ums Sparen von ein paar Euro geht, sondern vielmehr darum, Zeit zu sparen und den ständigen Kampf mit einem herkömmlichen Rasenmäher zu vermeiden.