Auf den ersten Blick scheinen Škoda, die Beastie Boys und eine IKEA-Lampe wenig gemeinsam zu haben. Das eine gehört zur Automobilwelt, das andere zum New Yorker Hip-Hop und das dritte zum beliebten Wohndesign. Doch sie alle treffen sich an einem Punkt: Sonos, einer Marke, die seit Jahren beweist, dass Klang nicht nur gehört, sondern auch in unser Leben, Autofahren, Dekorieren und sogar in unsere Erinnerungen an Musik integriert ist.
Die neueste Kooperation kommt von Škoda. Sonos wird Audiopartner des neuen Peaq, dem Elektrofahrzeug der Marke, und entwickelt ein Klangerlebnis, das speziell für den Fahrzeuginnenraum konzipiert wurde. Dabei geht es nicht einfach nur um die Platzierung leistungsstarker Lautsprecher, sondern um ein völlig neues Klangerlebnis für Musik, Sprache und Unterhaltung in einem fahrenden Auto. Das Versprechen umfasst kontrollierte Bässe, eine nach vorne gerichtete Klangbühne, ausgewogenen Klang auf allen Sitzen und 3D-Audio, das den Innenraum in einen Hörraum verwandelt.
Diese Partnerschaft kam nicht überraschend. Sonos hatte bereits 2021 mit Audi und dem Q4 e-tron den Sprung in den Automobilsektor gewagt und damit eine immer deutlicher werdende Erkenntnis unterstrichen: Das Auto ist auch ein Raum. Wir verbringen Stunden darin, hören Musik, Podcasts, telefonieren und nutzen Navigation – und die Klangqualität spielt eine größere Rolle, als man denkt, wenn sie Teil unserer täglichen Routine ist.
Doch Sonos‘ Engagement geht weit über den heimischen Lautsprecher hinaus. 2015 brachte die Marke in Zusammenarbeit mit Blue Note Records eine limitierte PLAY:1-Edition heraus – eine Hommage an den Jazz mit handgefertigten Oberflächen und einem Design, das von der klassischen Ästhetik der Albumcover inspiriert war. 2018 folgte die Beastie Boys-Edition des PLAY:5, entworfen von Barry McGee und zeitgleich mit der Veröffentlichung des Bandbuchs.
Im selben Jahr wagte sich Sonos mit HAY auch in den Bereich der Inneneinrichtung und interpretierte den Sonos One in kräftigeren, dekorativeren Farben neu. Die wohl bekannteste Zusammenarbeit war die mit IKEA für die Symfonisk-Serie: Lautsprecher, die als Lampen, Regale und Gemälde getarnt waren und vernetzten Klang in Wohnungen brachten, in denen ein herkömmlicher Lautsprecher keinen Platz gefunden hätte.
Alle diese Kooperationen verfolgen eine ähnliche Botschaft. Sonos wollte nicht einfach nur Lautsprecher herstellen, sondern Klang in Kontexten platzieren, in denen er Sinn ergibt. Ob zu Hause, im Auto, neben einem Jazz-Albumcover oder in einer Lampe – die Idee ist dieselbe: Gutes Hören soll kein Zusatz sein, sondern ein natürlicher Bestandteil des Raumes.